CSU und Umwelt

 

Warum ich gerade dabei bin, die CSU Frankens in die Pfanne zu hauen, hängt damit zusammen, dass ich mich nun kurz nacheinander mit Herren dieser Partei konfrontiert gesehen und mich mit ihnen angelegt habe. Nicht persönlich, weil die Herren Abstand bewahren, was sich darin äußert, dass sie offenbar glauben, es sei unter ihrer Würde, höfliche Schreiben zu beantworten. Die freilich trotz sprachlicher Höflichkeit Kritik beinhalten. Was schert es eine deutsche Eiche.....Die partielle Sprachlosigkeit beruht vielleicht darin, dass man erstens nicht weiß, wie man aus der selbst verursachten Misere herauskommt und auch vielleicht, weil man es nicht gewohnt ist, Kritik des Volkes zu begegnen. Braucht man ja auch nicht unbedingt, wenn der Kritiker nicht zum eigenen Wahlvolk gehört. Der sich deswegen eigentlich auf gut bayerisch-katholische Weise bekreuzigen sollte. Nun ist es aber so, dass die Herren, denen ich hier vielleicht auf nicht so freundliche Weise näher komme, ausgerechnet im ansonsten evangelischen Teil von Franken ihre Heimstatt haben. Die sie leider offensichtlich nicht so in Ehren halten, wie es dem fränkischen Mitbürgern und Besuchern, die hierhin kommen, gut tut und wie sie selbst gerne behaupten.

 

Wenn ich nun konkret werde, sind es zunächst drei Ereignisse, bei denen die CSU etwas unrühmlich beteiligt ist. Einer davon hat aber nur was mit Kultur zu tun und ist eher lächerlich.

 

Dann will ich mal die Funktionsträger benennen und das, was mir von ihrer Arbeit nicht gefällt.

 

 

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Christian Schmidt

 

Da hätten wir den Landwirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Christian Schmidt aus Obernzenn (Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens), den ich ab jetzt nur noch den Glyphosat-Minister nenne. Das stammt nicht von mir, sondern von einer großen süddeutschen Zeitung aus München.

 

Brief-an-den-Minister

 

der leider unbeantwortet blieb. Es war im Übrigen schon der zweite.

 

"Deshalb setze ich mich vor allem für eine gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, eine leistungsfähige und nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft …..ein."

 

(Auszug aus der Homepage von Minister Christian Schmidt).

 

Wenn er seinen Worten doch Taten folgen lassen würde. Zum Beispiel ein Verbot, Gift in die Böden einzubringen. Das wäre doch was. Bei der stereotypen Aussage, Glyphosat sei nicht gefährlich, "wenn man es richtig anwendet", sträuben sich mir alle Haare. Leider hat die Aussage auch einen gewissen Dämlichkeitsfaktor.

 

Auch Frau Merkel glaubt, ihre Wahlkampfchancen zu erhöhen, indem sie ostdeutschen Bauern nach dem Mund redet.

 

Da denke ich mir, vielleicht muss Herr Minister Schmidt Frau Merkels Ansichten teilen, weil er das Amt gerne behalten möchte, was er ja schon öffentlich kund getan hat. Nur, da ist ja der Wähler noch im Spiel und wenn die Union den/die nächste(n) Bundeskanzler(in) nicht stellt, oder Herr Seehofer aus Proporzgründen und weil er oft die "Süddeutsche" liest, eine andere Lösung hat, darf Herr Schmidt sich vielleicht nur noch darum kümmern, Glyphosat aus seinem Garten fern zu halten, das aus den umliegenden Feldern herüber geweht werden könnte. Wenn es nicht „vorschriftsmäßig“ eingebracht worden ist, worauf Herr Schmidt immer besonders hinweist. Da soll er sich aber keine Sorgen machen. Es ist ja nicht nachweisbar, dass das Zeug krebserregend sei, wie Wissenschaftler herausgefunden haben sollen. Von denen allerdings nicht nachweisbar ist, dass das Geld für diese Studie nicht von denen kommt, die am Verkauf verdienen. Wenn er sich allerdings Sorgen macht, weil es andererseits nicht nachgewiesen ist, dass es unschädlich sei, hat er Pech gehabt. Seine Partei braucht diesen Nachweis nicht. Also soll er mal ganz fein still sein und dafür sorgen, dass sich in seinem Garten in Fürth nichts ablagert. Auch nicht, wenn mal wieder Hochwasser von der Zenn kommt oder ein nachbarlicher Bauer nicht so sorgfältig gearbeitet hat, weil kein Aufseher neben ihm stand.

 

Zusatz vom 03.04.2017:

Ob der Herr Minister wohl ein schlechtes Gewissen bekommen hat und dies kompensieren möchte? Es sieht wohl fast so aus:

 

http://www.iinews.de/rheinische-post-landwirtschaftsminister-will-anteil-anoeko-landbau-in-deutschland-auf-20-prozent-steigern-1475275.html

 

Schön und gut, da sollte er erst einmal seine Haltung zu Glyphosat ändern. Beides nebeneinander geht nicht.

 

 

Der Minister  und der Genuss

 

 

Ich habe ein Bild gesehen, das Minister Schmidt abbildet, als er sich auf der Genuss-Messe in Bad Windsheim befand. Veröffentlicht vom Magazin „Nordbayern“. Dort hat der Minister, den ich eigentlich nur noch als Glyphosat-Minister bezeichnen möchte, sozusagen Heimrecht. Obwohl – den Begriff Nordbayern finde ich nicht so gut, wenn man eigentlich Franken meint. Denn Nordbayern ist nur Franken und a bisserla Oberpfoiz.

 

http://www.nordbayern.de/region/bad-windsheim/mittel-zum-leben-erste-genussmesse-in-bad-windsheim-1.6123804

Ich finde das wirklich etwas witzig. Der Glyphosat-Minister und Genuss. Das passt für mich nicht so richtig zusammen. Es wäre aber gemein von mir, wenn ich nun behaupten würde, Herr Schmidt habe nicht überprüft, ob es bei den Produkten, die er mit vorstellt, Gifteinsatz gegeben hätte.

 

"Lebensmittel als Mittel zum Leben, mitten ins Leben zu stellen" . (Minister Schmidt).

 

Das finde ich ganz schön gewagt, wenn man gleichzeitig Einbringungen von Gift in die gute Bauernerde aktiv unterstützt. Klingt schon ein bisschen schizophren. (mein Kommentar).

 

 

Herr Schmidt ist wirklich ein Schwätzer. Der das Gegenteil von dem vertritt, was er propagiert.

Seine Jovialität in Franken ist nicht mit seinen Handlungen als Minister vereinbar, was Glyphosat betrifft.

 

Das Bild ganz oben in dem Artikel von „Nordbayern“ - fotografiert von Harald Munzinger – gefällt mir ausnehmend gut. Der Minister und sein Hofstaat, alles ansehnliche junge Frauen mit Königs- oder Prinzessinnen-Würden. Landrat Helmut Weiß hat man nach rechts außen platziert. Ich glaube, er darf froh sein, überhaupt mit aufs Bild gekommen zu sein.

 

Die aktuellsten Kommentare:

 

Linksdraussen schrieb am 15.05.2017, 14:56

Ich verstehe nicht, wie man einerseits "Lebensmittel als Mittel zum Leben" propagieren kann, aber andererseits dafür sorgt, dass mit Gift in der Landwirtschaft (Glyphosat) gearbeitet werden darf. Es ist nämlich nicht nachgewiesen, dass die Mittel unschädlich sind. Eher das Gegenteil. Und die Verbindung zu den Tausenden von Darmkrebserkrankten ist natürlich weit hergeholt.


 

Könnte glatt von mir sein.

Heinz Elflein

19.05.2017

 

 

Foto von Harald Munzinger

Helmut Weiß

 

Der ehemalige Polizeibeamte Helmut Weiß ist Landrat des Kreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Ihm habe ich nichts vorzuwerfen.

 

Zitat aus seiner Homepage:

 

Mein Herz schlägt für meine Frau und für meine Familie, für meine Heimat und damit für den Landkreis Neustadt/A.-Bad Windsheim.


 

Finde ich irgendwie gut. Aber warum müssen Obernzenner Mitglied der CSU sein, die sich meines Erachtens als eher geldorientiert präsentiert hat, wenn es um Abwägung zwischen Geld und Umweltschutz geht? Die Antwort ist für mich klar. Bei anderen Parteien ist es nicht so leicht, Landrat zu werden.

 

Er hat nun das Pech, auch für die Umwelt im Kreis verantwortlich zu sein. Die die Politiker, die vor ihm in Amt und Würden waren, beschädigt haben. Lesen Sie hierzu meinen Beitrag

 

In-Windsa-stinkts

 

 

Weil die geldbringende Umweltsauerei im Kurbad leider so weiter gehen wird, sollte man sich doch mal anschauen, wer davon profitiert. Sieh an, schon kommt wieder die Partei mit dem „C“ ins Spiel. Da meine ich nicht den Herrn Bürgermeister, der nach der nächsten Wahl keiner mehr sein könnte, weil die Windsheimer nicht so oft amtierende Bürgermeister bestätigen. Nein, ich meine hier das CSU-Gebrüderpaar, zu deren Portfolio neben einem Bauunternehmen auch Anteile am größten Arbeitgeber, Steuerzahler und Verpester gehören.

 

Die Stinkerei kann leider nur aus dem Kurbad geschafft werden, wenn man einen reichlich großen Batzen Geld in die Hand nehmen und die Firma Heunisch verlegen würde, woran sich natürlich niemand herantraut. Auch nicht Landrat Helmut Weiß, der als CSU-Angehöriger keine Konfrontation mit seinen Parteigenossen wagen wird. Da wird vielleicht höchstens daran gedreht, dass man die Grenzwerte, die der Stadt die Bezeichnung „Bad“ belassen, leicht und unbemerkt nach oben schraubt. Wobei ich Herrn Weiß nicht unterstelle, daran beteiligt zu sein. Braucht er auch nicht selber. Wozu hat man Parteigenossen in München. Und schon ist alles wieder in Butter, wenn es nicht weiter stinken würde. Der Herr Landrat kann also seine Hände weiter in Unschuld waschen und auf Veranstaltungen davon reden, wie toll doch das Bad Windsheimer Kurbad ist. Was er nachweislich gerne tut. Dass die Herren Bauunternehmer Gerhäuser oder Herr Heunisch ihren Reichtum dafür hergeben würden, glaubt nur, wer gut träumt. Wenn überhaupt, wird es der Steuerzahler stemmen müssen, dem man das aber aus wahltaktischen Gründen nicht zumutet. Stinkt also alles weiter, wie es ist und man muss abwarten, ob dies irgendwann eskaliert.

 

Einer der ersten Leser dieses Beitrags schreibt mir :

 

Ansonsten Gerhäuser sowieso ohne Worte, eigenes Ackerland als Stadtrat Bad Windsheim zum Baugebiet ausgewiesen.Vergessen Steuern zu bezahlen usw... ist ja schon sehr lange her.

 

Ich übernehme das mal so ungeprüft und unkommentiert, aber die Quelle ist vertrauenswürdig

 

 

Allerdings, ein klein wenig bekommt Herr Weiß doch jetzt sein Fett weg von mir. Mein Schreiben hat er damit beantwortet, dass er jetzt erstmal Urlaub habe. Danach kam nix mehr. Ich habe dazu an anderer Stelle auf dieser Homepage geschrieben, ich würde dies nicht kommentieren. Daran halte ich mich jetzt, obwohl es mir schwer fällt. Aber denken Sie sich doch selbst Ihren Teil.

 

Aber weil Herr Weiß ein erfahrener Menschenschützer ist, worauf er auch auf seiner Internet-Seite hinweist, fände ich es wirklich gut, wenn er nicht nur Reden halten würde. Die sind Schall und noch nicht mal Rauch. Den machen seine Parteigenossen von der Hofmannstraße in Bad Windsheim.

 

Die CSU in Windsheim

 

Kommen wir zum lustigen Teil. Es soll aber Leute geben, die es nicht so lustig finden, wie die CSU in Bad Windsheim altehrwürdige  Bauten durch Kinderbelustigung an falscher Stelle verschandelt. Ich gehöre auch dazu. Und fasse mich an den eigenen Kopf, wenn ich daran denke, was wohl in den Hirnen derjeniger vorgeht, die das zu verantworten haben. Es kann ja wohl keine Alibiaktion oder Wiedergutmachung für die vorstehend beschriebene Umweltsauerei sein, das wäre etwas weit hergeholt. Dient höchstens der Verbesserung des Ansehens der CSU in der Stadt, damit man den nächsten Bürgermeister stellen kann. Hätte man aber nicht gebraucht, der vorherige Bürgermeister - nicht Parteimitglied der CSU -  ist wohl abgewählt worden, weil er sich schnell als Fehlbesetzung erwiesen hat. Dann mussten ihn die bedauernswerten Windsheimer bis zur Neuwahl aushalten. Hat aber immerhin das alberne CSU-Geschenk während seiner Amtszeit verhindert. Wenn ich da richtig informiert bin.

 

 

 

Normalerweise wird so etwas entfernt, wenn man einsieht, einen Fehler gemacht zu haben. Die Einsicht fehlt zur Zeit noch, oder man will sich nicht blamieren und steht es durch. Es gibt aber auch Windsheimer, die das gut finden. „Alte Städte sind kein Museum“ meinte eine respektable Dame, die neben mir im Storchen saß. Es wird sich erledigen, dachte ich, wenn die CSU die nächste Wahl in Bad Windsheim verliert, wozu ich ihr hiermit viel Erfolg wünsche.

 

Politiker allgemein

 

Schlusspunkt. Nachdem ich hier ausgiebig über CSU-Politiker im Landkreis gelästert habe, brauchen sich diejenigen anderer Coleur nicht gerade zu freuen. Ich habe nämlich in der Zeit, in der ich das Geschehen aufmerksam verfolge, keinen gesehen, dem ich das Zeug zuspreche, Entscheidendes zu bewirken. Niemand da mit Format. Sie wirken auf mich alle, als wären sie irgendwie gehemmt.

 

Allerdings muss ich zugeben, kein Insider zu sein. Dafür bin ich zu weit weg vom Geschehen und gelegentliche Besuche in der Kurpark-Stink-Allee ändern daran nichts.

 

Wenn man mich fragt, warum ich diesen Beitrag auf der Hauptseite meiner kulinarisch ausgerichteten Homepage bringe, hat das zwei Gründe. Der eine ist als Replik dafür zu sehen, dass die CSU-Granden meinen, sie könnten meine Anfragen kurzerhand ignorieren. Dann müssen sie halt zur Kenntnis nehmen, dass sich die Zeiten geändert haben. Nicht jeder ist darauf angewiesen, dass die Windsheimer Zeitung so gnädig ist, einen CSU-kritischen Leserbrief abzudrucken. Der andere Grund ist durchaus kulinarisch. Ich kann es nämlich nicht leiden, wenn der Genuss der köstlichen Torte auf der Terrasse des Parkhotels Reichel mit miesem Gestank von Heunisch veredelt wird. Ansonsten gehe ich weit weit weg vom Kurpark, wenn wir im Freien essen wollen.

 

Heinz Elflein

08.04.2017

 

Unerhört, etz langts

Berchermaster und Spinner

Unerhört, etz langts

 

Dass von den Hubschraubern der US-Army, die in Illesheim stationiert sind, gehörige Umweltbelästigungen ausgehen, bringt die ansonsten zurückhaltenden Bewohner von Aischgrund und Frankenhöhe ganz schön in Harnisch.

 

Es haben sich deswegen schon Initiativen, wie „Etz langts“ oder „Unerhört“ zusammen gefunden.

 

http://www.etz-langts.de/

 

Das habe ich zuletzt im Online-Magazin „Nordbayern“ gelesen:

 

http://www.nordbayern.de/bad-windsheim-initiative-gegen-fluglarm-und-emissionen-1.5973426

 

Mehr als eine Unterschriftenliste ist dabei allerdings nicht herausgesprungen. Zu einer Internet-Seite hat es bei „Unerhört“ nicht gereicht. Dass ein Mitbegründer der Initiative „eine Lanze für den Stadtrat brechen“ möchte, amüsiert mich schon etwas. Da müssen einem diese Leute in Ihrer Abgeschiedenheit von der Umwelt ja richtig leid tun.

 

Es gibt Neuigkeiten:

 

http://www.nordbayern.de/region/bad-windsheim/bad-windsheim-unerhort-mochte-dialog-statt-polemik-1.6119918

 

Man hat jetzt auch eine Website:

 

www.unerhört-bw.de

 

17.05.2017

 

Aber weswegen ich dieses Thema in dieser Rubrik anspreche, liegt daran, dass ich bei gelegentlichen losen Kontakten mit Windsheimern manchmal etwas erfahre. Und schon wieder wirft es kein besonders positives Bild auf die Windsheimer CSU.

 

Es ist ja bekannt, dass nicht nur der erste Bürgermeister, sondern auch der zweite von der CSU gestellt wird. Was die Vertreter der SPD im Stadtrat schon geärgert hat, wie nachzulesen ist. Hat aber wohl der obertste SPD-ler nix ausrichten können.

 

Dieser zweite Bürgermeister scheint nicht unbedingt ein Mann des Volke(rt)s zu sein. Wie käme es denn sonst, dass er Bürger, die sich über den Fluglärm aufregen, sinngemäß oder auch wortwörtlich als „Spinner“ hinstellt. Hat mir ein Windsheimer mitgeteilt. Das mit dem „Spinner“ mag inoffiziell gewesen sein. Aber wenn die Windsheimer CSU, die ja zur Zeit die Stadt noch voll im Griff hat, die Unterschriftenliste letztendlich in irgendeiner Akte entsorgt, die niemand mehr in die Hand nimmt, stimmt sie mit der Parteilinie überein. Die CSU in Franken und Bayern, sowie die CDU in Berlin, denken nicht daran, unsere Verbündeten mit spinnerten Ansinnen zu verärgern. Irgendwo müssen die Helikopter ja trainieren, wie man die Freiheit verteidigt. Dass deswegen Menschen in Mittelfranken entnervt ihr Haus verkaufen wollen, stört niemand. Auf die Idee, die Schraubenhuber nur auf Truppenübungsplätzen wie Grafenwöhr fliegen zu lassen, ist wohl nur ein einzelner Schreiberling in Neuss am Rhein gekommen.

 

Ich weiß auch nicht, warum mir jedesmal, wenn ich ungefragt, unauthorisiert und unverschämterweise meine Nase in mittelfränkische Belange stecke, das hässliche Gesicht der CSU erscheint und ihr Abfall zu riechen ist. Da erscheint mir das liebliche CSU-Kinderspielzeug vor der Altstadtkulisse wie blanker Hohn aus unwirklichen Welten. Als hätte ich irgendetwas geraucht oder wäre Heunisch zu nahe gekommen.

 

Abschließend wird es aber Zeit, als Verfasser dieser üblen Zeilen auf meine persönliche politische Unabhängigkeit hinzuweisen. Ich habe mit Parteien nichts am Hut. Und je länger ich mich mit dem Wirken von Politikern beschäftige, umso häufiger kommt es vor, dass mich Reflux plagt.

 

Heinz Elflein

05.05.2017

 

Und hier ist nachzulesen, wie der zweite Bürgermeister das Problem herunterspielt und die Befindlichkeiten seiner Mitbürger verächtlich macht:

 

 

 

 

Falls sich jemand durch meine Zeilen persönlich angegriffen und beleidigt fühlt, möge er es bitte nicht so ernst nehmen. Will keineswegs beleidigen. Höchstens etwas wach machen und zum Nachdenken anregen. Weiß ja auch von Veitshöchheim und dem Starkbieranstich, dass Politiker in Bayern gern derbleckt werden. Steigert ihren Bekanntheitsgrad. Manchmal sind sie etwas pikiert, wenn man sie nicht durch den Kakao zieht. Da will ich gerne helfen.

 

Nachdem ich mir obiges Bild mit dem zweiten Bürgermeister allerdings etwas länger angesehen habe, sind mir mehr und mehr drastische Formulierungen durch den Sinn gegangen. Sie sind nicht geeignet, hier wiedergegeben zu werden. Dem Mann mit dem volksnahen Namen würde ich schon einiges ins Gesicht sagen. "Wer die Hubschrauber hören will, der hört sie". Soso. Nur, wer sie nicht hören will, hört sie auch. Hat da die CSU von BW ein Patentrezept? Und über die Windsheimer Zeitung mache ich mir jetzt auch so meine Gedanken.

 

Heinz Elflein

07.05.2017

 

Dazu ein Hit von Adolf Scherzer aus Neustadt/Aisch (1815-1864)

 

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