Fax an Minister Schmidt

 

 

letzter Versuch

 

Gekürzt: 

 

 

Herrn Bundesminister für Landwirtschaft

Christian Schmidt

 

Telefax: 09161 / 87 68 83

 

 

Sehr geehrter Herr Bundesminister aus Middlfranggn,

 

auch wenn Sie kritische Schreiben nicht zu beantworten pflegen und sich lieber leutselig im Landkreis NEA bewegen, möchte ich Ihnen doch noch einmal (zum dritten Mal) anraten, Ihre Position zum Thema „Einbringen von Gift in Bauernerde (hier Glyphosat)“ zu überdenken. Mir scheint es, dass Sie nur die Informationen zur Kenntnis nehmen, die besagen, das Zeug sei nicht schädlich. Obwohl Sie gleichzeitig anraten, man solle es „nach Vorschrift“ anwenden. Wie gegensätzlich. Ich möchte Ihnen dringend anraten, sich nicht weiter an der Umwelt und unseren Nachkommen zu versündigen. Ich denke, Sie sind verantwortlich für Ihre Mitbürger und nicht für den Profit von Monsanto und Agrarfabriken im Wahlkreis von Angela Merkel. Die Sie sowieso nach der Wahl fallen lassen wird.

 

 

Mit freundlichem Gruß

Heinz Elflein

 

Natürlich hat der Minister nicht geantwortet. Er sei mir rhetorisch nicht gewachsen, meinte ein Bekannter. Ich glaube das nicht unbedingt, aber denke, er hat keine Argumente. Dass er in den letzten Tagen seiner Amtszeit noch einmal seine Meinung ändert, glaube ich auch nicht. Würde ihm vermutlich von seinen politischen Freunden auch negativ ausgelegt werden. Die von Monsanto oder Bayer wären dann auch ganz schön sauer. Könnte der CDU/CSU Unterstützung kosten. So bleibt man denn trotz besseren Wissens offiziell bei seiner alten Meinung, obwohl man vielleicht im stillen Kämmerlein inzwischen ganz anders denkt.

 

Trinke ich halt meinen Bio-Wein mit meinen Freunden in Franken. Trotzdem rufe ich ihm zu:

 

Etzertla langts fei, Schmidtla

 

Heinz Elflein, 18.09.2017

 

Da muss der maßgebliche deutsche Bodenvergifter, Jauche und Glyphosat, Träger des Bundesverdienstkreuzes, wohl eines Tages seitwärts durch den Wald als räudig Schäflein traben.

 

Tag des Unglücks

 

Als ich vor einigen Wochen eine bekannte Persönlichkeit aus dem Landkreis Fürth in einem Restaurant traf, kamen wir auch kurz über Glyphosat ins Gespräch und über den zuständigen Landwirtschaftsminister Schmidt. Er sagte nur einen Satz, der sagte aber alles: „Ach ja, des Schmidtla“.

 

Lesen Sie hier weiter:

 

Tag-des-Unglücks-27-11-17

 

Abgesang-auf-den-Glyphosat-Minister

 

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