Skandal um Bundesbehörde BfR

 

 

 

nimmt jemand Einfluss auf die Zulassung von Glyphosat?

 

Vom Umweltinstitut München e.V.:

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung, das u.a. für die Zulassung des Umweltgiftes Glyphosat zuständig ist, hat bei seinem Prüfungsauftrag von dem Hersteller Monsanto abgeschrieben.

Zitat:

Die Bewertung des BfR war die entscheidende Vorarbeit für die europäischen Behörden und die kommende Abstimmung über die weitere Zulassung des Wirkstoffs in der EU. Weil Deutschland der "berichterstattende Mitgliedsstaat" ist, hatte das BfR die Vorarbeit für die Bewertungen durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) gemacht. Dabei hat das BfR die Bewertung von wissenschaftlichen Studien über die krebserzeugende, fruchtbarkeitsschädigende und DNA-schädigende Wirkung von Glyphosat aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben. Genau diese Stellen sind nach europäischem Recht entscheidend für die Frage, ob Glyphosat überhaupt wieder zugelassen werden darf oder verboten werden muss.

 

Aus Wikipedia:

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine bundesunmittelbare rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts der Bundesrepublik Deutschland.[4] Das Institut ist dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zugeordnet und hat die Aufgabe, die Bundesregierung in Fragen der Lebensmittelsicherheit, der Produktsicherheit, Kontaminanten in der Nahrungskette, des Tierschutzes und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes wissenschaftlich zu beraten. ……

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (kurz BMEL)[2] ist eine oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Sein Hauptsitz bzw. erster Dienstsitz befindet sich in der Bundesstadt Bonn, sein zweiter Dienstsitz in Berlin. Das Amt des Bundesministers und Behördenleiters hat seit dem 17. Februar 2014 Christian Schmidt (CSU) inne.

 

Herr Bundesminister Christian Schmidt, kopiert aus Wikipedia

 

 

Christian Schmidt (* 26. August 1957 in Obernzenn) ist ein deutscher Politiker (CSU) und seit dem 17. Februar 2014 Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.[1][2] …..

 

Mein Kommentar

 

Die Süddeutsche Zeitung hat Herrn Schmidt als „Glyphosat-Minister“ bezeichnet, weil sein Einsatz für die Zulassung von Glyphosat bekannt ist. Er steht damit an der Seite von Angela Merkel. Ich hatte darüber schon an anderer Stelle berichtet.

Wenn ich nun das offensichtliche Fehlverhalten einer Behörde, die dem Minister zugeordnet ist beurteile, fallen mir etliche Fragen ein.

Ich möchte sie an dieser Stelle nicht stellen. Ich unterstelle aber, dass meine Leser selber die Zusammenhänge beurteilen.

 

Heinz Elflein

15.09.2017

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