Suggerli - Sauereien

 

Sommer 2015. Wir hatten uns im Kirschberghof Sommerhausen einquartiert und die Rückreise nach Neuss stand für den Samstag bevor. Den Freitag nutzten wir als großen Einkaufstag. Die Kühltasche mit Elektro-Anschluss für den Pkw stand bereit.

 

Da hatten wir nun die Qual der Wahl, die durch den Reiseführer noch erhöht wurde. Ich lasse jetzt mal die weg, die wir durch Selektion auch weggelassen haben. Es macht ja wirklich keinen Sinn, zu mehreren Erzeugern mit Fleischwaren zu gehen. Also kein Eichelschwein aus dem Steigerwald, auch nicht zum Metzger Bausewein in Prichsenstadt.

 

So fuhren wir auf einer zugegebenermaßen etwas seltsamen Route von Sommerhausen in Unterfranken zuerst nach Oberlaimbach in Mittelfranken. Mit einem kleinen Umweg über Castell. Fährt man in Castell ganz nach oben und biegt scharf links ab, führt die Straße erst einmal Richtung Weinberge mit einem grandiosen Rundumblick. Durchquert man das Waldstück, kommt man in ein idyllisches Tal nach Scheinfeld. Oberlaimbach ist eingemeindet.

 

Laimbachhof

 

Der Laimbachhof „im schönen südlichen Steigerwald“ hat nur Freitags offen. Dann kann man etwas vom „Steigerwälder Schwarzerle“ kaufen.

 

 

Aus der Homepage:

 

Wir füttern unseren Schweinen nur selbst gemachten Futterschrot. Dafür verwenden wir hauptsächlich eigenes Getreide. Es werden keine Fette zugemischt, somit ist ein Dioxinvorkommen auszuschließen. Die Futtermittel für unsere Freilandschweine sind komplett gentechnikfrei.

Unsere Futtermischung für die Mastschweine in geordneter Reihenfolge:
Weizen, Gerste, Hülsenfrüchte, Grüncobs, Mineralien (Kalk…), Rapsöl

 

Wir nahmen Bratwürste, Schäufele und etwas Wurstwaren.

 

 

Landmetzgerei Kachler-Hoferer

 

Der Höhepunkt unserer Einkaufstour stand uns nun bevor. Wir fuhren zum Bratwurstkönig. Dass es ihn gibt, hatten wir erst vor einigen Wochen erfahren und fanden es sehr belustigend. Der Herr König hat aber damit keinen Job auf Lebenszeit. Er wird jedes Jahr neu gewählt. 2015 kommt er aus Sugenheim. Das liegt mitten im Herzen von Mittelfranken. Im Ehegrund. Wo sonst. Die Ehe ist ein Bach, der hauptsächlich seines Namens wegen zur Kenntnis genommen wird. Man kann so schön Scherze damit machen.

 

In der Metzgerei Kachler-Hoferer hatte man gewusst, dass wir kommen und wir wurden auch freundlichst begrüßt. Da war die Kühltasche plötzlich voll.

Es gab noch eine nette Unterhaltung und wir sind durch den Ehegrund, über Marktbreit wieder nach Sommerhausen gefahren. Von Middlfranggn nach Unterfranggn.

 

Bratwurstkönig Jan Hoferer
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