Burg Colmberg

          

 

 

Wie fast jede Burg hat Colmberg eine lange Geschichte. Die kann man nachlesen. Ich möchte mit dem Jahr 1964 beginnen, als ich – schon sechs Jahre in Düsseldorf lebend – erfuhr, dass die Burg von der Familie Unbehauen übernommen wurde. Die Familie restaurierte die 1945 von den Amerikanern beschossene Burg und baute sie – nun in der dritten Generation – zu dem aus, was sie heute ist: Spitzenhotel und Spitzenrestaurant. Meinen Respekt hierfür. Es ist pure Romantik in Mittelfranken.

 

Innenhof und Eingang

 

Mit dem Besuch des Restaurants auf Burg Colmberg schlossen wir am 1.10.17 unsere kulinarische Frankenreise ab. Es ist schon etwas ganz Besonderes ,in dieser mittelalterlichen, von der Familie Unbehauen stilsicher restaurierten Umgebung gepflegt speisen zu dürfen. Wobei die Küchenleistungen durchaus typisch das umgebende Franken repräsentiert.

Wir nahmen:

 

 

Vorspeisen-Etagere


Rehbraten mit Birne und Preißelbeeren, dazu Kartoffel- Klöße,


Gebratenes-Reh-Schäufele mit Wacholder-Rahmsauce mit Preißelbeeren und Semmelknödeln
 

Reh-Schäufele mit Wacholder-Rahmsauce

 

Die Vorspeise hat uns allerdings nicht besonders überzeugt, eher deren Darbietungsweise.
Sehr schmackhaft und gut abgestimmt die beiden Rehbraten. Reh-Schäufele ist ja z.B. ein Gericht, dass außerhalb von Franken kaum auf der Speisekarte steht.

Auf der Burg gibt es mehrere Speiseräume, die – wie an diesem Sonntag – teilweise doppelt besetzt werden. Dies stört aber nicht, der Service hat das im Griff.

Ich bin dann mit dem Fotoapparat noch etwas in den Räumen herumgelaufen und habe nachstehende Fotos gemacht:

 

 

Wer vorhat, auf der Burg zu übernachten, möge sich bitte die Bilder auf der Internet-Seite des Hotels ansehen. Sie sind ansprechend. Die Burg liegt im oberen Altmühltal, etwa zwischen Rothenburg ob der Tauber und der mittelfränkischen Hauptstadt Ansbach. Von der Altmühl sieht man in Colmberg freilich erst ein Rinnsal, das aus dem nahe liegenden Hornauer Weiher kommt.

 

http://www.burg-colmberg.de/

 

Auch die Tatsache, dass man auf der Burg wegen der entsprechenden Räumlichkeiten auch größere Feste feiern kann, ist interessant. Als wir abfuhren, baute gerade ein Team die Vorbereitungen zu einem kulinarischen Krimi auf. Als ich fragte, wie viele Personen sterben müssten, kam die Antwort: „Alle“.

 

Wir haben es dann vorgezogen, die Lokalität zu verlassen und durch die herrliche Umgebung der Frankenhöhe wieder zurück in den Aischgrund zu fahren. Wenn wir wiederkommen, werden wir das an einem Wochentag tun. Da freuen wir uns bereits jetzt auf den Sommer 2018.

 

Heinz Elflein

06.10.2017

 

Bild aus der Internet-Seite des Hotels
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