Landhaus Lebert, Windelsbach

 

 

Vom Landhaus Lebert hatte ich schon öfter mal gelesen, wenn es um kulinarische Adressen auf der Frankenhöhe ging. Aber allein, mir fehlte der Glaube. Standen wir doch eines Tages vor dem Restaurant, duftumhüllt von bäuerlichem Düngerbedarf, wenn ich das mal so umschreiben darf. Da verging mir an diesem Sommertag ganz einfach der Appetit und wir waren sowieso auf dem Weg nach Rothenburg ob der Tauber.

 

Von unseren bevorzugten Quartieren in Bad Windsheim aus gibt es zwei möglich Routen, die nach Rothenburg führen. Der schnellere Weg geht über die B 470, dann kann man kurz die Autobahn befahren, wenn man nicht an der Landwehrbräu vorbei will.

 

Ich fahre von der B 470 über Burgbernheim, hinauf in die Frankenhöhe, vorbei an dem als Altmühlquelle definierten Hornauer Weiher. Es ist landschaftlich eindeutig eine wunderschöne Route. Dabei kommt man zwangsläufig über Windelsbach, wo das Landhaus Lebert steht.

 

Ich hätte das Restaurant vermutlich nie betreten, wenn ich nicht noch einen Anstoß von kompetenter Seite hierfür bekommen hätte.

Er kam von einem Arzt aus Puschendorf, das in der Nähe von Fürth liegt. Wir trafen ihn zufällig im Schwan zu Castell und erkannten uns, obwohl wir uns vorher nie gesehen hatten und ich bin sehr froh, so einen sympathischen Leser meiner Beiträge persönlich kennen gelernt zu haben. „Landhaus Lebert, da sollten Sie unbedingt hin“, meinte er.

Wir wohnten in diesen Tagen im Zehntkeller zu Iphofen, den wir am nächsten Tag verlassen wollten um noch ein paar Tage die Küche von Lars Zwick in Tauberzell zu genießen. Der freilich Dienstags Ruhetag hat.

 

Da war er also, der Anstoß. Worauf sollte ich noch warten. Von Tauberzell nach Windelsbach sind es nur schlappe 15 Kilometer, Fahrzeit höchstens 20 Minuten.

 

 

Landhaus Lebert, Windelsbach
Medaillon vom Reh mit geschmolzener Entenstopfleber

 

Wenn wir 2018 wieder im Land sind, wird das Landhaus Lebert wieder auf unserer Liste stehen.

 

Heinz Elflein

05.10.2017

Manfred Lebert

 

 

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