Evangelische Kirchen in Bad Windsheim

 

 

Kilianikirche                                                                   Seekapelle                                                             Spitalkirche

Bildfreigabe Marketing Bad Windsheim                                                                                                  eigene Aufnahmen

 

Stadtkirche St. Kilian

 

 

https://www.badwindsheim-evangelisch.de/pfarreien/bad-windsheim/kirchen.html?tx_decifacilities_facilities%5Bfacility%5D=15&tx_decifacilities_facilities%5BbackPid%5D=97&tx_decifacilities_facilities%5Baction%5D=show&tx_decifacilities_facilities%5Bcontroller%5D=Facility&cHash=1f16310a000ca8ae6064c2b1e318d648

 

Auszug;

 

Zur Kirche

 

Wenn Sie von ferne auf die Stadt zufahren, sehen Sie schon die Stadtkrone, die von der Kilianskirche und dem Rathaus gebildet wird. Auf dem Marktplatz angekommen, gehen Sie durch das Rathaus hindurch und sind auf dem wunderschönen Lutherplatz. Hier öffnen Sie die hintere Kirchentür und treten ein...

Die Kirche geht zurück auf eine Martinskirche aus dem Jahren 740. Um 1200

wurde die Kilianskirche in den heutigen Dimensionen erbaut, allerdings verbrannte sie samt den Kunstwerken von Tilman Riemenschneider beim großen Stadtbrand von 1730. In den Folgejahren baute man sie im Barockstil wieder auf. St. Kilian wurde nach und nach mit insgesamt neun Altären ausgestattet. Auch Tilman Riemenschneider hat hier seine Spuren hinterlassen. Seit 1494 arbeitete er an der Chorausstattung, bestehend aus Hochaltar, Zwölfbotenaltar und Chorbogenkreuz. Alle Werke galten als verbrannt, aber um 1950 entdeckte man die Unterschrift des großen Würzburger Bildschnitzers auf dem Zwölfbotenaltar im kurpfälzischen Museum in Heidelberg. Anscheinend wurden die Holzfiguren aus der brennenden Kirche (s.u.) gerettet und sind auf verschlungenen Wegen nach Heidelberg gelangt. Heute kann man eine Kopie in der Seekapelle bewundern.

 

Wahrzeichen von Bad Windsheim: Bunter Turm der Seekapelle

 

Wenn Sie sich von Osten der Windsheimer Altstadt nähern, entdecken Sie schnell einen bunten Kirchturm. Das ist das auffälligste Kennzeichen der Seekapelle. Jetzt fahren Sie nur noch in die Seegasse, dann kommen Sie direkt zur Seekapelle. Um 1402 als Marienkirche geweiht, wurde sie neben einem früheren See errichtet, darum Seekapelle. An die kath. Vergangenheit erinnert noch die Marienfigur im Chorraum. Schmuckstück ist die Kopie des Windsheimer Zwölfbotenaltars, das Original steht in Heidelberg.

Hier erfahren Sie mehr über den Zwölfbotenaltar - bitte klicken!

Glocken_aus_Seekapelle.mp3
MP3-Audiodatei [2.2 MB]

 

Die Spitalkirche zum Heiligen Geist

 

 

https://freilandmuseum.de/nc/das-museum/museum-kirche-in-franken/spitalkirche.html 

 

 

Auszug: Das Museum hat seinen Platz in der aus dem Spätmittelalter stammenden Spitalkirche gefunden, die für den Gottesdienst nicht mehr gebraucht wurde. Durch die neue Verwendung konnte ein wertvolles Baudenkmal vor dem Verfall bewahrt werden.

Das Spital zum Heiligen Geist geht auf eine fromme Stiftung zurück, die der Windsheimer Bürger Konrad Förster 1318 zu Gunsten bedürftiger Bürger der damalige Freien Reichsstadt Windsheim tätigte. Die heutige Kirche wurde von 1416 bis 1421 erbaut. Nach der Einführung der Reformation diente die Kirche dem evangelischen Gottesdienst.  Der Dachstuhl, eine Meisterleistung der Zimmererkunst des 15. Jahrhunderts, ist begehbar und zeigt eine Ausstellung zur Geschichte der Kirchendachwerke.  .Die Kanzel des zu seiner Zeit bedeutenden Bildschnitzers Georg Brenck von 1622 und die Steinmeyer-Orgel unterstreichen die Bedeutung der Wortverkündigung und der Kirchenmusik im evangelischen Gottesdienst.

Persönliches:

Mein Geburtshaus war an die Kirche angelehnt. Man nannte es „Spittel“. Manchmal bin ich als Kind über den Dachboden durch eine kleine Tür in die Kirche hinübergestiegen und konnte dann von oben auf den Altar schauen. Das „Spittel“ ist noch vor der Jahrhundertwende bei einem Sturm zusammengebrochen.

 

Heinz Elflein

21.05.2019

 

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