Oberfranggn

Coburger Rathaus

 

 

Oberfranggn

 

Oberfranggn ist Bierfranggn. Ganz eindeutig. Warum ich bisher fast nichts dazu geschrieben habe, liegt ganz eindeutig daran, dass es keinen besonderen Anlass gab, der andere Leute interessieren könnte. Obwohl, vor mir auf dem Tisch steht ein Kulmbacher Edelpils. Und wenn ich auf dem Marktplatz von Coburg stehe, fühle ich mich daheim im Land meiner Väter. Wenn ich dort in die Coburger Bratwurst beiße, die für mich eine ausgesprochene Delikatesse ist, obwohl Majoran fehlt. Aber(wieder) auf Kiefernzapfen gegrillt werden darf. Wenn Sie im Übrigen mehr über „Residenzler“ und „Hundsfrasser“ wissen möchten, müssen Sie mit mir reden.

 

Habe aber „nur“ in gutbürgerlichen Wirtshäusern gegessen und „nur“ in Familienhotels übernachtet. Und mich trotzdem dabei wohl gefühlt.

 

Nördlich von Oberfranken ist Bayern zu Ende. Dort beginnt Sachsen und Thüringen. Nach Osten ist Bayern und Deutschland zu Ende. Man kann dort nach Pilsen fahren und weiter Bier trinken. Südlich grenzt der Regierungsbezirk Oberfranken an die Oberpfalz und Mittelfranken. Westlich an Unterfranken.

 

Oberfranken heißt so, weil es oberhalb des Mains liegt.

 

Denkt man an Bamberg, Coburg, Hof oder Bayreuth, denkt am damit an Oberfranken. Der landschaftlich schönste Teil ist die „Fränkische Schweiz“. In den letzten Jahren war ich einige Male gerne dort, der Bachforellen in der Wiesent wegen. Und wenn ich ans „Schlänkerla“ und Rauchbier denke, befinde ich mich virtuell in einer der schönsten deutschen Altstädte, in Bamberg.

 

 

altes Rathaus von Staffelstein

 

 

Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz
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