Stand vom 06.03.2010

Ohne Kommentar

Guten Abend, Herr Elflein,
 
tatsächlich konnten an der Aischquelle am Dienstagnachmittag, 03. März 2020, wieder sichtbare Quellbewegungen festgestellt werden. Bereits vorher war das Quellbecken infolge von Regen und Schneeschmelze vollgelaufen. Dieses Schmelzwasser war infolge der Humuseinträge schmutzig-braun gefärbt.  
 
Inzwischen hat sich das Quellwasser, welches zunächst sehr trüb (grau-bläulich) war, wieder etwas geklärt und man kann den Grund des Bachbetts gut erkennen. Das Wasser fließt deutlich sichtbar ab. Der Wasserdruck an der Quelle scheint aber aufgrund der sichtbaren Merkmale (Wasserringe und Kräuselung an der Oberfläche) gering zu sein. Die Menge des Quellwassers schätze ich auf maximal 1/3 bis 1/2 der im Frühjahr üblichen Menge ein. Ich kann das so bestimmt sagen, weil bei uns an der Aischmühle ein Mönch den Wasserstand hält und das überschüssige Wasser über den Mönch und das Wehr abläuft. Über das Wehr fließt zur Zeit kein Wasser ab. Der Mönch läßt aktuell so viel Wasser abfließen, wie von der Quelle kommt. In früheren Jahren strömten über das Wehr und den Mönch im Frühjahr relativ viel Wasser ab.
 
Wir sind trotzdem sehr froh über diese Entwicklung. Das Bachbett an der Aischmühle ist wieder gefüllt. Scheinbar hat das "Dammbauwerk" im Steinbruch den Wassereinbruch in die Grube soweit abgedichtet, dass der Grundwasserstand in dem Gebiet anstieg und den Wasserdruck in Richtung Aischquelle verstärkte.
 
Wie ich aus dem Landratsamt erfuhr, sollen mit dem fortschreitenden Bau am Damm in 3 der insgesamt 5 zusätzlichen Bohrstellen der Grundwasserstand angestiegen sein. Diese Tatsache belegt meiner Meinung nach, dass ein Zusammenhang zwischen dem Grundwasserstand im/am Steinbruchgelände und der Aischquelle besteht.
 
Die Theorie, dass die Aischquelle aufgrund des Klimawandels und allem, was damit in Zusammenhang gebracht wurde (zu geringe Niederschläge, 2 Hitzesommer in Folge, bayernweit sinkende Grundwasserspiegel etc.) scheint vom Tisch zu sein. Haben sich die Gutachter (Sachverständigen, Experten, Fachdienststellen), welche im Planungs- und Genehmigungsverfahren vor Beginn der Arbeiten am Steinbruch mit ihrer These, dass zwischen dem Steinbruchgelände und der Aischquelle keine wasserführenden Verbindungen bestehen, geirrt? 
 
Wie ich heute sehen konnte ist der Grundwassereinbruch im Steinbruch noch immer nicht völlig abgedichtet. Es strömt noch immer Wasser aus dem Dammbauwerk heraus und läuft in die Grube. Dort bildet es einen "See". Nach wie vor laufen die Pumpen rund um die Uhr und pumpen das Wasser aus dem Steinbruch in den Sulzbach ab, allerdings deutlich weniger als noch im Februar. Es wird nur noch Wasser über das geplante unterirdisch verlegte Abwasserrohr abgepumpt. Die vor wenigen Tagen noch zusätzlich oberirdisch verlegten Feuerwehrschläuche und das zusätzliche Metallrohr wurden abgebaut.
 
Ich erfuhr, dass die Gipsförderung im Steinbruch in Richtung Südwesten weitergehen soll. Vermutlich wird man künftig versuchen knapp über dem Grundwasserspiegel zu bleiben, zumindest so lange, bis man versehentlich einen neuen Wassereinbruch an anderer Stelle hat. Deshalb scheint mir die Aktivität der Aischquelle zum jetzigen Zeitpunkt noch keineswegs gesichert.
 
Zwar hoffe ich sehr, dass die Quelltätigkeit so bleibt und sich noch verbessert, befürchte aber, dass der derzeit noch fragile Zustand jederzeit "kippen" kann. Meine anfängliche Freude und Euphorie ist einer gewissen Ernüchterung gewichen. Deshalb werde ich die Situation an der Quelle und rund um den Steinbruch noch weiter beobachten und ggf. wieder "Alarm schlagen", sollte die Quelle erneut versiegen.
 
Wären die staatlichen Behörden (Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt, Umweltamt, Bergbauamt etc.), die gewählten Mandatsträger angefangen von den Gemeinden, über den Landkreis, Bezirk, Land und Bund, die politischen Parteien, sowie die Natur- und Umweltverbände von sich aus bereits ab Bekanntwerden der Misere im August/September 2019 tätig geworden, hätte ich von mir aus nichts unternehmen müssen. Erst nachdem ich merkte, dass scheinbar nichts geschah und dann meine Informationen und Schreiben an immer breitere Kreise steuerte, kam Bewegung in die Sache. Die bevorstehenden Kommunalwahlen befeuerten plötzlich den Eifer der Politiker und Mandatsbewerber zusätzlich. Plötzlich wollten alle ihr Interesse an der Aischquelle kund tun. Sie hätten sich viel früher für die Aischquelle einsetzen können.
 
Ich war früher nie politisch aktiv und wurde das erst im Herbst 2019, als mein Vertrauen in die Arbeit der staatlichen Behörden schwand und gleichzeitig mein Ärger darüber wuchs.
 
Wegen meines Fotos bitte ich Sie, dieses aus Ihrem Beitrag wegzulassen. Die Menschen in unserer näheren Umgebung kennen mich. Auf eine Bekanntheit darüber hinaus, lege ich keinen Wert, ganz im Gegenteil.
 
Es grüßt Sie aus der Aischmühle
 
 
Willi Wendzel 

Letzter Stand vom 03.03.2020

Die Aischquelle sprudelt wieder

Ein Bericht von Willi Wendzel

 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
mit dieser E-Mail möchte ich Sie alle davon informieren, dass seit heute Mittag an der Aischquelle wieder deutlich sichtbar Wasser aus dem Boden quillt. Das gemauerte Quellbecken ist im Moment mehr als halb voll. Das Quellwasser ist noch etwas milchig-grau getrübt, aber es hat sich im Vergleich zu dem gestern noch stehenden, unbelebten Wasser deutlich geklärt.
 
Was ist geschehen?
 
Im Steinbruch wurde seit ca. 2 Wochen an dem sogenannten Dammbauwerk zur Abdichtung des massiven Grundwassereintritts gearbeitet. Diese Arbeiten fanden auch über das gesamte letzte Wochenende hindurch statt. Der Damm ist inzwischen weitgehend fertig. Es dringt nur noch wenig Grundwasser in den Steinbruch ein. Dem entsprechend wird aktuell nur noch relativ wenig Grund- und Sickerwasser aus dem Steinbruch in den Sulzbach abgepumpt.
 
Es fielen zwei Ereignisse zusammen.
 
Nach den starken Schneefällen in der Nacht vom 27.02.2020 auf den 28.02.2020 kam es zum Wetterumschwung mit Regen und Schneeschmelze. Über die Straßen-, Feld- und Wiesengräben lief das Schmelzwasser in das Bachbett der Aisch. Die B 13 ist auf einer geschätzen Strecke von ca. 1 1/2 km in die Aisch entwässert. Am Sonntagmorgen stand bereits viel Schmelzwasser im Bachbett. Dieses Schmelzwasser war mit Ackerhumus versehen und färbte das Wasser braun. Am Sonntag war im Quellbecken noch keine aktive Quellbewegung feststellbar.
 
In diesem Zeitraum wurde gleichzeitig das Dammbauwerk im Steinbruch hochgezogen und wurde nun nahezu fertiggestellt. Offensichtlich erhöhte sich dadurch der Wasserdruck im Grundwasser und führte dazu, dass die Quelle, welche heute Morgen noch keine sichtbare Bewegung zeigte, am Nachmittag wieder zu "sprudeln" begann.
 
Heute Vormittag versammelte sich auch der "Runde Tisch" des Landratsamtes Neustadt a.d.Aisch zu einem Ortstermin an der Aischquelle. Um entgültige Klarheit zu schaffen, ob die Quelle wieder aktiv ist, wurde vom Runden Tisch beschlossen, den Biberdamm ca. 350 m nach der Quelle zu öffnen, um dem angestauten Wasser einen Abfluß zu geben. Man wollte sehen, ob sich dann eine Quellbewegung im Becken zeigt und Wasser aus der Quelle nachläuft.
 
Nachdem der  Biberdamm heute nachmittag geöffnet wurde und das angestaute Wasser abfließen konnte, verringerte sich offensichtlich auch der von mir laienhaft als "Gegendruck" oder "Staudruck" bezeichnete Widerstand. Als ich gegen 15:30 Uhr an der Quelle war, gab es keinen Zweifel mehr. Die Aischquelle ist wieder eine lebendige Quelle.
 
Wenn sich dieser Zustand als dauerhaft erweist, ist mein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Die Aisch entspring wieder an der B 13 in der Gemarkung Schwebheim. An der Aischmühle blicke ich wieder in ein gefülltes Bachbett. Heute Nachmittag schwamm bereits wieder ein Wildentenpaar nur ca. 100 m vom Hof entfernt auf dem Wasser. 
 
Ich frage mich nur, was nun geschieht? Will man in diesem Steinbruch weiterhin Gips fördern und das Risiko eingehen, schon bei der nächsten Sprengung an anderer Stelle erneut eine Wasserader freizulegen und damit das fragile Grundwassersystem gefährden? Die Forderung nach einem sofortigen Stopp der Gipsförderung an diesem Standort scheint mir dringender denn je, denn nun ist es meiner Meinung nach bewiesen, dass es eben nicht der Klimawandel war, welcher die Aischquelle versiegen ließ.
 
Ich möchte mich abschließend bei Ihnen allen herzlich bedanken, dass Sie mein Anliegen, die Aischquelle zu retten, unterstützt haben. 
 
Besonders bedanken möchte ich mich bei Herrn Uwe Kekeritz, der seine Stimme als Mitglied des Deutschen Bundestages erhob und sich einsetzte, sowie bei Frau Barbara Fuchs, Mitglied des Bayerischen Landtags, welche zusammen mit ihrem Fraktionskollegen Zwanziger die parlamentarische Anfrage erstellte und so politischen Druck im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherfragen aufbaute. Alle Aktivitäten von Bündnis 90/Die Grünen, angefangen von der Wanderung zur Aischquelle, über das Pressegepräch in Ottenhofen bis zur Podiumsdiskussion in Burgbernheim halfen mit, dieses Thema in die Bevölkerung hineinzutragen und das Interesse daran wachzuhalten.  
 
Nun hoffe ich nur, nicht zu früh gejubelt zu haben. Ich werde die weitere Entwicklung an der Aischquelle und im Steinbruch weiterhin sehr aufmerksam verfolgen und Sie bei nennenswerten Veränderungen wieder informieren.
 
Vielen, vielen Dank von den Familien Dasch und Wendzel aus der Aischmühle. Es grüßt Sie alle herzlich
 
 
Willi Wendzel
 

Die Austrocknung der Aischquelle

Wer oder was ist der Verursacher ?

 

Hätte mir irgendjemand irgendwann gesagt, die Quelle der Aisch sei versiegt, hätte ich ihn gaanz gaanz mitleidig von oben nach unten und zurück betrachtet und ihm gesagt, die Männer mit den weißen Kitteln kommen gleich, Geduld. Nun hat es mir der Vorsitzende meines Fischereivereins mitgeteilt, wusste es aber schon aus dem Internet.

 

Es ist nicht bewiesen, dass reine Klimaauswirkungen ursächlich sind. Es könnte ebenso ein großer Wasserdieb sein, der die Gelegenheit nutzt, Geld zu scheffeln und die Schuld dem Klima zuzuweisen. Was sich meines Erachtens inzwischen erhärtet hat.

 

Dokumentation von Willi Wendzel
Das Versiegen der Aischquelle ....pdf
PDF-Dokument [58.5 KB]

 

Ich halte diese Zeilen des Herrn Wendzel für ausgesprochen informativ, sachkundig und sehr ausgewogen. Er trifft auch voll meine Meinung. Abgesehen davon, dass ich nicht mehr zweifle, wer der Verursacher ist.

Es gibt aber auch Akteure, zu denen ich kein Vertrauen aufbauen kann. Die Gründe hierfür kann man unter "Windsa" nachlesen.   Die "Bürgersprechstunde" erweckt den Anschein von Bürgernähe. Das ist wohl ihr Hauptzweck. Lösungen sind von dort nicht zu erwarten.

 

Ein Mitbürger schreibt mir Folgendes:

 

"Leider ist diese Unterstützung in der Bevölkerung der umliegenden Orte und Städte bisher nicht sehr groß." 

 

Lesen Sie sich das bitte in aller Ruhe durch. Sie werden mit dem Kopf schütteln. Sie werden nicht glauben, dass sich Politiker und Behörden so verhalten.

Ich glaube jedes Wort.

 

Ein Mitbürger kämpft
Mitbürger.pdf
PDF-Dokument [53.3 KB]

 

https://www.sueddeutsche.de/bayern/klimawandel-quelle-ohne-wasser-1.4753419

 

https://www.br.de/nachrichten/bayern/aischquelle-vertrocknet-runder-tisch-beschliesst-massnahmen,Rn6R3Yr

 

Leserbrief: Natürlich ist es der Klimawandel. Der Gipsabbau kommt überhaupt nicht in Frage, schließlich geht es um Arbeitsplätze und um den Gewinn der Firma Knauf. Wer braucht schon Wasser wenn er Gips hat.

 

Dies spricht alles für sich und es wundert mich überhaupt nicht. Eine große Portion Zivilcourage konnte man dem Middlfranggn nie nachsagen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch das Verhalten der Behörden und Politiker ist typisch. Gerade für Bayern und dem Landkreis. 

 

Schauen wir mal genauer hin und fragen uns, warum Behörden und Politiker  die Wasserentnahme nicht sofort unterbunden haben. Das wäre im Übrigen der erste Test gewesen, denn wenn die Quelle in Folge dessen wieder auf wundersame Weise geflossen wäre, hätte man den Zeigefinger auf den Verursacher richten können.

 

Ich kann die Frage aber auch gleich selbst beantworten. Es ist halt so, die Zuständigen haben Angst vor einer klaren Entscheidung. Man zieht nicht gern den Unmut eines vermeintlich Mächtigen auf sich, könnte ja eigene Nachteile mit sich bringen. Das Muster kenne ich, schauen Sie mal hier . Das heißt im Klartext, das Hemd (eigene Interessen) ist auch diesen Leuten näher als der Rock (Eintreten für den Bürger). Abgelegte  Diensteide können abgelegt werden. Warum der Bürger sich das gefallen lässt, wäre die nächste Frage. Auch hierauf habe ich eine Antwort.

 

Er fühlt sich ohnmächtig. Man hat ja eine Wählerstimme. Nur nicht jeden Tag. Unsere Jugend zeigt es uns, indem sie vermehrt auf die Straße geht. Im Aischgrund gibt es tatsächlich eine Bürgerinititative gegen Hubschrauberlärm. Die allerdings äußerst brav und zurückhaltend agiert. 

Einzelkämpfer haben wenig Chancen, wenn sie nicht gleich einen Anwalt einschalten. Da kann nur eine Bürgerinitiative und/oder eine politische Partei helfen.

 

Meine Meinung zu den Ursachen des Quellversiegens: Es ist ein Konglomerat. Wohl das Klima, aber auch das Wirken der Firma Knauf. Schande, man nimmt nicht einem Sterbenden den Schluck Wasser.

 

Kann sein, dass ich in der nächsten Zeit diesen Beitrag aufgrund neuerer Ereignisse erweitere. Sie hören von mir.

 

Den Betroffenen kann ich nur sagen, kämpfen Sie weiter und lassen Sie sich nicht einschüchtern.

 

Gruß von Rhein und Erft zur Aisch und der Rannach. 

 

Heinz Elflein

09.02.2020

 

 

Leserbrief an die Windsheimer Zeitung. Er ist etwas gekürzt erschienen. Hier kann man ihn vollständig lesen.
anWZ-2.pdf
PDF-Dokument [32.4 KB]

 

Meine Aktionen

 

Man weiß nie, welcher Adressat helfen kann, seien es Politiker, Behörden oder ganz jemand anders. Als ich überlegte, welche politische Partei am Ehesten prädestiniert wäre, etwas für die Aisch zu bewirken, sind mir einige Gedanken durch den Kopf gegangen, die ich hier nicht ausbreiten will, weil diese Internet-Seite eigentlich nicht politisch ist.

 

Datum

Adressat

Funktion

Ergebnis

06.02.

Christian Zwanziger Grüne-Fraktion Bayern

Abgeordnete

Weiter an Frau Fuchs

06.02.

17.02.

 

Barbara Fuchs

Grüne Fraktion Bayern

große schriftliche Anfrage beim Umweltministerium und Antrag im Staatshaushalt

07.02.

Manfred Grundke, Alexander Knauf, Jörg Kampmeyer

Knauf

Keine Antwort

 

08.02.

Siegfried Göttfert

SPD Bad Windsheim

Keine Antwort

09.02.

Willi Wendzel

Bürger,Informant

Ständiger Kontakt

11.02.

Heinrich Förster

Bürgermeister Illesheim

Nicht freigegeben

13.02.

Windsheimer Zeitung

Leserbrief

gedruckt

16.02.

Bruno Täufer

Bund Naturschutz

Email-Kontakt

 

 

An Knauf. Mein Schreiben vom 07.02.
anKnauf0702.pdf
PDF-Dokument [418.9 KB]

 

Wie erwartet, hat Knauf nicht geantwortet. Das will ich zu diesem Zeitpunkt nicht kommentieren.

29.02.2020

 

Bruno Täufer spricht deutliche Worte über dem Konflikt Gipsabbau/Naturschutz. Gipsabbbau sei eine große Gefährdung. Die Gipsindustrie übt politischen Druck aus.

 

Gipssteinbruch der Firma Knauf

 

Wikipedia:

 

Die Familie Knauf gehört zu den reichsten Familien Deutschlands und ist eine Milliardärsfamilie. Auf der Liste der 500 reichsten Deutschen vom Deutschen Manager-Magazin (Stand: 2013) belegt die Familie Knauf mit einem Vermögen von ca. 4,5 Milliarden Euro Platz 22 in Deutschland.

 

https://www.mainpost.de/regional/franken/Fuehrungswechsel-bei-Knauf;art1727,6518781

 

 

Wasserstand des Burgbernheimer Gipssteinbruchs vom 09.02.

Wasserstand vom 16.02.

 

Vergrößert man beide Bilder ist je eine gelbe Markierung in der rechten Bildhälfte zu sehen, an der man den Wasseranstieg sehen kann.

Heute, am 17.02.2020 erreichte mich folgende Nachricht:

 

"Es darf aber nicht sein, dass in unserem Gebiet mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen und allgemein niedrigem Grundwasserstand fortlaufend große Wassermengen in oberirdische Gewässer abgepumpt werden. Dass es sich um große Wassermengen handelt, wurde jetzt im Februar offenkundig.

 

Obwohl am Steinbruch rund um die Uhr seit Monaten Wasser abgepumpt wird, stieg jetzt der Wasserspiegel im Steinbruch in einer Woche sehr stark an. Der Grund dafür ist eine große Wasserader (man könnte auch Quelle sagen) welche im Steinbruch freigelegt wurde. Aus einem "Loch" am Fuß der senkrecht abgesprengten Felswand im Nordosten der Steinbruchgrube, strömte in starken Fluss Grundwasser ein.

 

Bitte schauen Sie sich das obere Foto genau an. Suchen sie die gelbe Farbmarkierung an der Felswand im rechten Viertel des Fotos. Dort wurde von Steinbrucharbeitern mit gelber Farbe 50 M und ein Pfeil aufgesprüht. Vergrößern Sie dieses Foto und schauen Sie sich den Wasserstand unterhalb dieser gelben Markierung an. Das war der Wasserstand am Sonntag, 09.02.2020.

 

Das zweite Foto wurde am Samstag, 15.02.2020 aufgenommen. Es zeigt den mittlerweile erheblich angestiegenen Grundwassersee im Steinbruch. Bitte suchen sie auf dem Foto im rechten Drittel die gelbe Markierung an der Felswand und vergleichen Sie dieses Foto mit dem Foto vom Sonntag 09.02.2020. Wenn Sie das Foto etwas vergrößern, werden Sie erkennen, dass in nur 6 Tagen der Wasserstand gewaltig angestiegen ist und jetzt fast die gelbe Markierung erreicht hat.
 
Dabei liefen und laufen die Wasserpumpen unverändert rund um die Uhr. Bis jetzt hat man diesen Grundwassereinbruch nicht unter Kontrolle gebracht. 

 

Diese beiden Fotos wurden im Gipssteinbruch der Fa. Knauf östlich von Burgbernheim, ca. 1 km von der Aischquelle entfernt aufgenommen. Es besteht zumindest der Verdacht, dass durch diesen Steinbruch der Aischquelle das Wasser abgegraben wurde. Der auf den Fotos stark angestiegene Grundwassersee ist der Beweis dafür, dass im Steinbruch eine Wasserader geöffnet wurde und die momentane Pumpenleistung nicht ausreicht, das ausströmende Grundwasser von der Sohle des Steinbruches aus abzupumpen. "

 

So spricht der Fachmann und der Laie wundert sich. Im Steinbruch ist zu viel Wasser, was der Aisch fehlt. Möge doch bitte eine höhere Macht bewirken, dass das Wasser aus dem Steinbruch den richtigen Weg findet und da fließt, wo es hingehört. Schön wärs, aber es zu glauben, traue ich mich nicht. 

 

 

Es hängt wohl damit zusammen, das...

 

Zitat:

 

"Wasser nicht weiter ausströmen zu lassen, um den Rückstau durch das Volllaufen des Tagebaus zu erzielen. Dies ist nach Einschätzung der Fachbehörden nicht möglich, erklärte Landrat Weiß am 13.02.2020 in Burgbernheim. Dadurch würde eine große Menge an sulfathaltigem Wasser anfallen, die abgepumpt werden müsste.

 

Treffen am 3. März

 

Sobald erste Daten der seit Dezember eingerichteten bislang vier, künftig fünf zusätzlichen Grundwassermessstellen vorliegen, ist ein erneutes Treffen anberaumt, konkret nannte Weiß den 3. März. Ob es danach zu einem Abbaustopp kommt, wie von den Schwebheimern gefordert, mochte er aber nicht einschätzen.

(Aus Nordbayern, vom 21.02, Windsheimer Zeitung, Christine Berger)"

 

 

  Leider nur eine Forderung, ohne Chance bald verwirklicht zu werden. Aber immerhin etwas mehr Druck für die "Entscheider"

 

 

 

Bevor ich es vergesse: Ich, Heinz Elflein, bin kein Mitglied irgendeiner Partei. Nur ein heimatverbundener Naturfreund.

 

Stand 23.02.2020

 

 

Wie ein Konzern der Aisch das Wasser abgräbt

 

Inzwischen ist es Konsens. Der Klimawandel wird zu Unrecht vorgeschoben. Es ist Menschenwerk. Niemand mit gesundem Menschenverstand hat daran gezweifelt.  Es gab aber einige, etwas weit hergeholte Erklärungen von selbsternannten "Sachverständigen". 

Frage: Warum sollte denn die Aischquelle austrocknen, wenn die Nebenflüsse reichlich Wasser führen?

 

 

Knauf macht weiter. Zwischen Külsheim und Ipsheim soll das nächste Loch entstehen. Den Gemeinden Bad Windsheim und Ipsheim ist es zu groß. Ich frage mich, warum überhaupt? 

 

Widerstand-gegen-geplanten-Gipsabbau-bei-Bad-Windsheim

 

Artikel aus „Nordbayern“.   

 

Massenhaft-Bedenkentrager-beim-geplanten-Gipsabbau

 

aus Windsa.net

 

 

 

Und so geht es weiter:

 

Aischquelle-April-2020

 

 

 

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