Aischquelle Juli 2020

Zitat:

 

Hallo Herr Elflein,
 
in der bei uns immer mittwochs kostenlos verteilten Wochenzeitung Woche im Blick - WiB - (erscheint wöchentlich im Verlag Fränkische Landeszeitung GmbH, Nürnberger Str. 9 - 17, 91522 Ansbach) wurde heute ein Bericht über die Aischquelle veröffentlicht. Es wird über das letzte Treffen des von Herrn Landrat Weiß einberufenen "Runden Tisch" i.S. Aischquelle/Gipssteinbruch berichtet.
 
 

Obige Bilder sind von mir aus Anfang Juli 2020.

 

Die Bilder darunter stammen von der WZ und sind einige Zeit davor gemacht worden.

 

 Es sind "Archivfotos". Komme darauf noch zurück

 

 

 

Magazin Nordbayern:

 

Runder Tisch tagt zum letzten Mal

 

 

SCHWEBHEIM - Inwieweit die Geschehnisse der vergangenen Monate rund um die Aischquelle Auswirkungen auf den weiteren Gipsabbau nordöstlich von Burgbernheim, beispielsweise hinsichtlich der künftigen Abbautiefe, haben, war Thema eines Gesprächs von Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Ansbach und des Bergamts Nordbayern. Zuvor kamen auf Initiative des Landratsamtes Vertreter von Behörden, die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und Mitarbeiter des Unternehmens Knauf in nicht öffentlicher Runde zu einem vorerst letzten Runden Tisch zusammen.

 

Vor Ort nahmen sie die Aischquelle und den im Abbaugebiet entstehenden Damm in Augenschein, der wie berichtet errichtet wurde, um das Anfang des Jahres massiv in das Tagebaugebiet austretende Wasser zu stoppen. Die inzwischen über einen Zeitraum von Monaten hinweg vorliegenden Daten von Grundwassermessstellen zwischen der Quelle und dem Abbaugebiet bestätigen einer Pressemitteilung zufolge die Annahme, dass es zwischen dem Gipsabbau und dem seit Sommer vergangenen Jahres sukzessive sinkenden Pegelstand der Aischquelle, der bis zu deren Versiegen führte, einen Zusammenhang gibt. Nach Einschätzung der Fachleute fehlte durch den Abbau und den Abfluss des Wassers im Untergrund der Druck, "das Grundwasser floss dem Tagebau zu und gelangte nicht mehr zur Aischquelle". Seit der Damm den Wasserzufluss zum Abbaugebiet stoppt, seien die Pegelstände in den Grundwassermess-Stellen und der Quelle hingegen wieder stabil, heißt es weiter.

Demnach konnte zeitweise das Abpumpen von Wasser im Abbaugebiet nahezu ganz eingestellt werden, in jedem Fall wurde es zurückgefahren, informierte Matthias Hirsch, Pressesprecher des Landratsamtes. Auf eine weitere Reduzierung des Pumpbetriebs wird gehofft, sobald der Damm fertiggestellt ist. Dieser umfasse aktuell rund 30 000 Kubikmeter Erdmaterial, der Einbau von weiteren 15 000 Kubikmetern sei geplant. Aufrechterhalten werden das Grundwassermonitoring und weitere Untersuchungsbohrungen, versicherte Hirsch, um Auswirkungen des Tagebaus auf die Quelle früh feststellen zu können. In einem solchen Fall würde auch ein erneutes Treffen des Runden Tischs anberaumt. "Wir werden sofort reagieren."

 

Dass der Wasserstand am Quelltopf zuletzt wieder leicht rückläufig war, könnte an der Niederschlagsmenge liegen aber auch daran, dass der Damm noch nicht endgültig fertiggestellt ist, nannte Hirsch mögliche Faktoren. Unterm Strich aber wertete Landrat Helmut Weiß die Bemühungen um die Aischquelle als "erfolgreich", er freue sich sehr, dass die Schüttung der Quelle wieder stabil ist.

 

11-07-2020

 

     

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