Gerhäuser und Heunisch

Umwelt am Kurpark, Subventionen und Millionen

 

 

Aus dem Flyer der Firma Heunisch

                                    

Brief an Gebrüder Gerhäuser als Teilinhaber der Firma Heunisch vom 10.03.2021
Gerhäuser.pdf
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enthält Vorschlag zur Betriebsverlagerung

 

Email von Heunisch und Antwort
Emails-Zusammenfassung.pdf
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Heunisch lädt mich zu einer Betriebsbesichtigung und einem Gespräch ein. Warum ich dem nicht nachkommen möchte

 

Brief von Heunisch, 12.03.2021
Schreiben Herr Elflein_12032021.pdf
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Warum die Firma Heunisch meinem Vorschlag nicht zustimmt.

 

 

Die Frage, was zu tun ist, um die nun schon etliche Jahre dauernde Luftverpestung in Bad Windsheim, nahe am Kurgebiet, zu beenden, beschäftigt mich schon eine geraume Zeit, nachdem ich sie erstmals vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren habe. Was ich in der Zwischenzeit schon unternommen habe, will ich an dieser Stelle nicht erneut rekonstruieren, man möge meine Beiträge rund um „In Windsa stinkts“ auf dieser Internetseite lesen, wenn man interessiert ist und genügend Zeit hat.

 

Es ist ja so, mit der Eisengießerei werden Millionen verdient, Millionen ausgegeben und auch Millionen an Subventionen eingestrichen. Leidtragende des Millionengeschäfts sind die Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer im Kurgebiet aufhalten (müssen), die Einwohner im eingemeindeten Dorf Külsheim und die im gesamten Stadtgebiet.

 

Wer kann das ändern? Die Einwohner sind keine Aufrührer und Politik und Gesetzgebung haben keine Einwände.

 

Trotzdem ist es ein unhaltbarer Zustand, der bereinigt werden muss. Ändern können es die Eigentümer. Sie haben schließlich diesen Zustand herbeigeführt. Mit Unterstützung der Politik und etwas Innovation müsste es zu packen sein.

 

Weil ich der Ansicht bin, die Eigentümer werden durch die „staatstragende“ Partei, die CSU, deren Mitglied sie sind, abgeschirmt, habe ich Ihnen, die auch Stadträte sind (wie praktisch), einen Brief geschrieben. Nicht in der Hoffnung, dass sie meinem Vorschlag – Betriebsverlagerung – freudestrahlend sofort zustimmen. Wer wird denn einknicken, wenn ein Ortsfremder ein Brieflein schreibt. Nein, allein mit dem Gedanken, die Damen und Herren sollten mal nachdenken, was sie zu verantworten haben, damit sich in ihrer Tasche der Euro stapelt. Könnte ja sein, dass sie ein Gewissen haben und als Mitglied der christlichen Partei auch an Belange ihrer Mitbürger und der Umwelt denken. Natürlich übe ich damit Druck aus. Wenn er dazu führen sollte, dass die Leute, die dazu zu befinden haben, aktiv werden, hätte ich mein Ziel schon erreicht.

 

Was ich den Eignern geschrieben habe und was sie geantwortet haben – durchaus in einem freundlichen Umgangston – ist in den PDF-Dateien oben lesbar.

 

Ich möchte mich hier im Einzelnen mit den Argumenten befassen, die mit Schreiben vom 12.03.2021 (oben) eingegangen sind. Vorab – überzeugend sind überhaupt nicht.

 

 

Antwort zur Antwort von Heunisch

 

 

Die Gießerei besteht seit 1922

 

Der denkmalgeschützte Kurpark ist 110 Jahre alt. Seit damals konnten Leute dort ohne Geruchsbelästigung flanieren. Das Dorf Külsheim ist 790 urkundlich erwähnt. Dort stinken höchstens Misthaufen. Richtig angenehm ökologisch-biologisch. Die Gießerei wurde ab 1922 von der Familie Hofmann betrieben. Erst 1984 hat Heunisch übernommen. Es gab unter der Leitung von Hofmann keine derartigen Geruchsemmissionen. Deswegen ist es absurd, von älteren Rechten der Gießerei Heunisch zu sprechen.

 

Verlagerung führt zu gleichen Problemen an einem anderen Standort

 

Das kann man so nicht sehen. Es wird ja nicht vorgeschlagen, nach Bad Kissingen oder Bad Mergentheim zu verlagern. Mit etwas Nachdenken kommt man durchaus auf geeignete Standorte, beispielsweise in Autobahnnähe.

 

3Stellige Millionenkosten

 

Mag sein - mag nicht sein. Im Übrigen ist Heunisch nicht gezwungen worden, sich mit dieser Technik neben dem Kurpark von Bad Windsheim anzusiedeln. Ob es an den anderen 3 Standorten unter Umweltgesichtspunkten sinnvoller gewesen wäre, können nur Fachleute beurteilen. Heunisch sollte begründen, warum es eventuell nicht so ist. Zumindest sind das keine Kurorte. Ob eine Teilverlagerung der emmissionserzeugenden Technik dorthin möglich und ebenfalls dreistellige Millionenkosten erfordern würde, wäre der nächste zu überprüfende Gesichtspunkt.

 

Ich persönlich halte es für zumindest fahrlässig, im Bewusstsein der Umweltfolgen diese Art von Technik neben dem Kurgebiet einzurichten.

 

 

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Aussage eines ehemaligen Stadtrats. Er erzählte mir,  Herr Heunisch habe die emmisionsträchtigen Teile vom Schmotzer-Gelände ins ehemalige Hofmannwerk verlagern lassen. Weil er in der Nähe wohnte und den Geruch nicht ertragen wollte. Dies lässt sich nicht mehr überprüfen, der Stadtrat und Herr Heunisch sind leider verstorben.

 

 

Subventionen für Firma Heunisch

 

Wollte man bösartig sein, könnte man sagen, Heunisch erhält öffentliche Gelder, damit sie ordentlich stinken können.

 

Dem ist aber nicht so. Gießereien haben einen extrem hohen Stromverbrauch, deren Kosten internationale Wettbewerbsnachteile bringen. Die Subventionen dienen dazu, diese Nachteile im Vergleich zu Staaten mit geringeren Stromkosten in etwa auszugleichen.

 

Man kann darüber streiten, ob es ökologisch Sinn macht, den Steuerzahler zu beteiligen. Ich muss zugeben, es wäre mir wesentlich sympathischer, wenn es Subventionen für umweltbewusste Betriebe gäbe. Was spräche dagegen, wenn Heunisch seine Produktion auf entsprechende Erzeugnisse umstellen würde? Eigentlich nichts, es bleibt aber Träumerei.

 

Quintessenz

 

Und jetzt muss ich abschließend wieder etwas deutlich werden. Es wird höchste Zeit, dass entscheidungsfähige Windsheimer, der Stadtrat, Parteien, Politiker und die bayerische Staatsregierung ihre Lethargie beenden, periphere Körperteile und blockierte Sinne bewegen. Etwas Innovation wäre hilfreich. Es ist ja richtig peinlich, zu sehen, wie sich eine ganze Region finanziellen Interessen eines Unternehmens unterordnet und dabei das Wohl der Anwohner, Kurgäste und Kranken vernachlässigt.

 

Es ist ja noch schlimmer, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, wie die örtliche Presse duckt. Leserbriefe zum Thema haben keine Chance auf Veröffentlichung. Da fragt man sich, wer übt diesen Druck aus.

 

Die Antwort habe ich vermutlich, man kann mich persönlich danach fragen.

 

Heinz Elflein

 

14.03.2021

 

 

 

Bürgermeister Heckel am 25.09.2020:

 

In Bezug auf die Thematik "Eisengießerei Heunisch" sind wir immer in Gesprächen mit den Besitzern und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München. Ich könnte mir hier durchaus ein Pilot- oder Forschungsprojekt für Mittel zur Verbesserung der Lüftungsanlagen vorstellen.

 

Na gut, Herr Heckel kann sich das vorstellen, offenbar ist es nicht konkret. Eine Initiative stelle ich mir anders vor. Wenn es diese tatsächlich gäbe, wäre meines Erachtens zunächst zu prüfen, ob eine Verlagerung der Stinktiere in ein anderes Werk der Firma machbar wäre. Ich bin von der Machbarkeit überzeugt. Im Übrigen steht Herr Heckel auf dem Standpunkt, er sei als Bürgermeister keine Genehmigungsbehörde. Das heißt im Klartext, von seiner Seite ist keine wesentliche Aktivität zu erwarten. behördliche Genehmigung und Bürgerwille sind halt meist nicht identisch.

Heinz Elflein

18.04.2021

 

Leserbriefe an meine Frankenschau - gekürzt und entpersonalisiert

 

Guten Abend Herr Elflein,

für den Hinweis auf Ihre Korrespondenz mit den Gebrüdern Gerhäuser und Verantwortlichen in der Geschäftsführung der Fa. Heunisch bedanke ich mich. Sie haben ein seit vielen Jahren in Bad Windsheim bestehendes Umweltproblem, ausgehend von der Eisengießerei Heunisch, angesprochen. Ihre vor Jahren gemachten Erfahrungen im Parkhotel der Familie Reichel hinsichtlich der Luftverpestung haben sicher schon sehr viele Kurgäste und Tagesgäste in Bad Windsheim, im Freilandmuseum und in der Therme gemacht. Ich nehme an, dass nahezu alle Bad Windsheimer Bürger, so fern sie auf Befragen ehrlich antworten, diese "Gießereidüfte" kennen dürften. Ich habe schon öfter in Bad Windsheim diese Gießereiemmissionen gerochen. Woran liegt es, dass die Bad Windsheimer Bürger diesen Zustand schon so lange geduldig ertragen? In erster Linie sind doch die einheimischen Windsheimer betroffen, welche den Gießereigestank am häufigsten zu riechen bekommen. Ist es die Mentalität der Franken leidensfähig zu sein? Ich bin überzeugt, dass es vielen Windsheimern im wörtlichen Sinn "stinkt", aber dennoch viele öffentlich nicht dazu Stellung nehmen wollen.

Das Thema wurde im Laufe der zurückliegenden Jahre wiederholt in Leserbriefen und kurzen Artikeln in der Windsheimer Zeitung angesprochen. An Details dieser Zeitungsnotizen kann ich mich nicht mehr erinnern, auch nicht daran, wann ich zuletzt davon gelesen habe. Es stimmt also nicht ganz, dass dieses Thema völlig unter den Teppich gekehrt wurde, aber ich stimme Ihnen zu, wenn Sie schreiben:

"...
Es wird höchste Zeit, dass entscheidungsfähige Windsheimer, der Stadtrat, Parteien, Politiker und die bayerische Staatsregierung ihre Lethargie beenden, periphere Körperteile und blockierte Sinne bewegen. Etwas Innovation wäre hilfreich. Es ist ja richtig peinlich, zu sehen, wie sich eine ganze Region finanziellen Interessen eines Unternehmens unterordnet und dabei das Wohl der Anwohner, Kurgäste und Kranken vernachlässigt. Es ist ja noch schlimmer, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, wie die örtliche Presse duckt. ..."


In Ihrer "Quintessenz" stellen sie klare Forderungen, oder besser Erwartungen auf, die ich nur unterstützen kann.

In Bad Windsheim liegen leider seit vielen Jahrzehnten zwei Wirtschaftsbereiche, die sich in dieser Nähe absolut nicht miteinander vereinbaren lassen, auf sehr nahem Gebiet nebeneinander. Der über Jahrzehnte seit Anfang der 1960-er Jahre stetig an Bedeutung gewinnende Kur- und Touristikbetrieb, samt der Klinik Bad Windsheim und die Eisengießerei Heunisch, vormals Hofmann, welche ebenfalls seit der Übernahme durch die Unternehmergruppe Heunisch, Gerhäuser und Zimmermann in vielfacher Weise gewachsen ist und dementsprechend mehr Emmissionen in die Umwelt entläßt. Sicherlich hat die Fa. Heunisch im Laufe der Jahre viel in neue Filteranlagen investiert, sonst würde die Luftverschmutzung und Geruchsbelästigung wahrscheinlich noch viel höher sein.

Dass die Luftverpestung im Kurgebiet und der Innenstadt besonders dann heftig zu riechen ist, wenn die Wetterlage ungünstig ist und nördliche bis östliche Winde den Gießereigestank west- bzw. südwestwärts treiben, aber auch bei windstillen Wetterphasen, wenn die Luft wie eine Glocke über der Stadt "steht", ist eine Tatsache. Nun haben wir in unserer Gegend viel häufiger Westwind, der den Gestank dann ostwärts in die Flur in Richtung Kaubenheim - Ipsheim trägt. Bis die Luft in Ipsheim ankommt dürften die Schad- und Geruchsstoffe bereits so stark verwirbelt sein, dass dort vermutlich wenig bis nichts mehr zu riechen ist. 

Es besteht Handlungsdruck, welcher natürlich an erster Stelle die Bad Windsheimer Bürger und vor allem den dortigen Stadtrat und den 1. Bürgermeister betreffen. Sie müssen  zum Schutz ihrer Bürger, der Kurgäste und Besucher und natürlich auch im Hinblick auf die in wenigen Jahren geplante Landesgartenschau handeln und Entscheidungen herbeiführen.

Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 wurden erstmals zwei Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in den Stadtrat gewählt. Ich bin gespannt, welche Initiativen i.S. Luftreinhaltung im staatlich anerkannten Kurort Bad Windsheim von Herrn Sebastian Göttfert und Frau Jutta Hofmann ergriffen werden. Natürlich weiß ich, dass 2 Stadträte allein keine Entscheidung herbeiführen werden. Sie brauchen also Unterstützung im Stadtrat. Ob es ihnen gelingt unter den 22 anderen Stadträten Unterstützer zu finden, werden wir sehen. Gut wäre es, wenn die Stadträte von Bündnis 90/Die Grünen auf entsprechende Anträge starke Unterstützung aus der Bürgerschaft erhielten. Ich zweifle, dass das der Fall sein wird, lasse mich aber gerne überraschen.

Dass ich Ihren Blog bisher immer wieder aufgerufen habe und Ihre Beiträge mit großem Interesse verfolge, habe ich Ihnen bereits in einer früheren E-Mail geschrieben. Ich werde die von Ihnen verfassten Themenbeiträge auch weiterhin mit Interesse lesen.

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Hallo Herr Elflein,

danke für Ihr unermütliches Nachhaken im Fall der Eisengießerei Heunisch mit ihrem unerträglichen Gestank.
Aber die Bad Windsheimer sind vorbelastet. Früher sehr braun, heute meistens  "nur noch" schwarz.
In dieser Hängematte haben sich viele hingelegt und ruhen sich auch heute noch aus..
Die Windsheimer Zeitung passt mit ihrer Monopolstellung dazu, wie die Faust aufs Auge.

Aber es tut sich wenigstens in kleinen Schritten etwas. WiR (Windsheimer ins Rathaus) haben den schwarzen 1. und 2. Bürgermeister mit dem Anhang der Gerhäuseritis abgewählt. Klar kann auch der neue Bürgermeister von WiR Jürgen Heckel nicht gegen die schwarze Übermacht im Land Bayern anstinken, aber WiR können kräftig rühren.
Es ist doch schon mal ein Zeichen in die richtige Richtung, dass sich die Bad Windsheimer Mehrheit getraut hat, ihre Hängematten zu verlassen.
Ich habe kein schlechtes Gefühl, dass die Landesgartenschau dabei behilflich sein kann, denn unser Problem ist nicht nur der Gestank der Gießerei Heunisch, sondern auch noch die Hubschrauber.in Illesheim mit ihrem Lärm und Gestank.
Ich träume also in diese Richtung weiter und werde den neuen Bürgermeister Jürgen Heckel auf jeden Fall weiter unterstützen.

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Nicht schlecht Herr Specht!“ Das sagen vielleicht auch die Franken, wenn sie etwas loben aber nicht erkennen lassen wollen, wie gut es wirklich ist. Denn, „nix gred‘ is globt gnug!“

Am besten gefallen hat mir das Narren-Zitat vom „Girgl“ von der Neiheuser Feuerwehr!. Es wird künftig wohl noch mehr Fantasie erforderlich sein, um solche Fundamentalkritik närrisch zu verpacken. Wahrheit geht oft seltsame Wege!

Auch die Wiedergabe der Darstellung Schlötterers zum „Fall Mollath“ und der Rolle der CSU finde ich sehr angebracht.

Wir alle sollten eigentlich nicht müde werden, dieses unsägliche Politikerversagen der pseudochristlichen „C-Parteien“ immer wieder und überall ins Hellfeld zu rücken. Denn die Die CSU hat sich seit vielen Jahren des Freistaat Bayerns bemächtigt und zu einen CSU-Staat umgebaut.

Wenn Sie dagegen angehen werden und hierzu Ihre Homepage inhaltlich zu einer politischen Plattform umbauen, dann kann ich das nur begrüßen. Stoff dürfte es genügend geben.

Die Ergebnisse der LT-Wahlen in BW und RP zeigen, dass man auch anderswo diesen Teufelswerkern (frei nach einem Zitat von FJS) nicht mehr traut.


Schöne Grüße aus Franken
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Das Thema Geruchsbelästigung durch die Gießerei wird in den regionalen Medien immer wieder thematisiert und ist deshalb durchaus auch bei uns bekannt. 

Dennoch gibt es von unserer Seite und von Seiten unserer Patienten keine besondere Häufung an Kritik bzgl. einer möglichen Geruchsbelästigung durch die benachbarte Gießerei.

Mit freundlichem Gruß

Benjamin Maier
Kliniken des Landkreises Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim 
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Unser Hotel ist seit 1.2.2016 geöffnet und wir haben bisher noch keine Abreise verzeichnet aufgrund der Geruchsbelästigung.
Dazu muss ich allerdings sagen, dass es auch sehr oft auf die Windrichtung ankommt.
Caroline Weigand
Vital Hotel an der Therme GmbH


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Ich habe die letzten zwei Leserbriefe in Ihrem Blog gelesen.

 

Ist es nicht komisch,dass immer wenn man etwas über Lärm und Gesundheitsgefahren durch die Hubschrauber der US Army, oder über den Gestank durch die Eisengießerei Heunisch hört und liest, man folgendes feststellt:

 

Um so höher man im Berufsleben steht, um so weniger hört und sieht man diese Probleme.  Hier hört, sieht und riecht man scheinbar weniger als die Normalos.Das "Oben" diesbezüglich hier keine Probleme erkannt werden?

Das scheinbar nur  "Unten" gewisse Probleme bemerkt bzw. gerochen werden?

 

Ein Schelm, der hier auf die Idee kommt, dass evtl. Abhängigkeitsverhältnisse oder "schwarze Mächte" hierzu beitragen?

Hat man oben Angst alle Probleme zu erkennen?  Diese anzusprechen? Diese abzustellen?

Hat man Angst Nachteile durch offene Bekenntnisse zu haben?

 

Es ist mir ein Rätsel wie unterschiedlich die Wahrnehmungen mancher Menschen ist.

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