Er kommt wieder, keine Frage

Kanzlerkandidatenmacher Schäuble.

SZ: Schäuble hat die Kraftmeierei der CSU immer gestört.

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=JRL5Z1k60tg

 

(heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage)

 

 

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/markus-soeder-cdu-csu-armin-laschet-kanzlerkandidatur-1.5274626

 

Vor einiger Zeit habe ich das Abonnement für die Windsheimer Zeitung, Lokalteil der Nürnberger Nachrichten, nicht mehr verlängert. Da wurde auf lokale Größen etwas zuviel Rücksicht genommen. Einige kulturelle Nachrichten waren ja wirklich interessant, anderswo war es halt nicht zu lesen. Aber als mir der Herausgeber in einen Leserbrief hineinreden wollte, hatte ich es satt. Zensur kann ich nicht leiden. Die Süddeutsche Zeitung ist nun die bessere Alternative. Erstens ist das digitale Jahresabonnement billiger und zweitens stehen da auch so zutreffende Sprüche, wie der vom Glyphosatminister.

 

Als ich heute, 23.04.2021, das Interview mit Markus Soeder „Ich komm wieder, keine Frage“ gelesen habe, war dies für mich die beste veröffentlichte Nachricht des Tages. Aus zwei Gründen. Erstens, weil ich ausnahmsweise den Argumenten Söders keine Vorbehalte entgegen setzen konnte. Ausgewogen und nachvollziehbar, ich dachte, das gibt es nicht, das ist nicht Söder.

 

Den vollständigen Wortlaut kann nur lesen, wer Abonnent der SZ ist. Die Leute wollen seltsamerweise Geld verdienen. Ich fasse es nicht.

 

Zweitens die Wortwahl. „Ich komm wieder, keine Frage“. Hallo, ist Markus Söder ein Fan von Paulchen Pink Panther? Dann wäre er ein Bruder im Geiste. Passt aber nicht, die Leute von der CSU sind nicht mein Gusto. Da sind nach meinem ganz persönlichem, unmaßgeblichen Geschmack zu viele Zugewinnler in den Reihen. Zum Beispiel geadelte Raubritter-Nachfahren, Doktortitel-Bescheisser, Bundeswehr-Eliminator, Lobbyist und Kanzlerinnen-Verführer, alles in einer Person. Wo soll ich aufhören, könnte noch drei Seiten so weiter machen. Es bieten sich noch weitere CSUler an. Glyphosatus zum Beispiel, sogar die Nachkommen von FJS.

 

"Pink Panter" passt auch nicht zu einem Schwarzen. Eher "Schwarzer Burghengst".

 

Machen wir uns aber doch den Spaß mit dem so niedlich gesungenen Kinderlied vom rosaroten Panther und meinen superintelligenten Bemerkungen:

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Textvergleich Paulchen : Markus:

 

Text

Mein nixwürdiger Kommentar

 

 

Wer hat an der Uhr gedreht?

Ist es wirklich schon so spät?

Ja, für CDU und CSU in der Tat

 

 

Soll das heißen, ja ihr Leut',
Mit Markus ist Schluss für heut'.

Zunächst. Aber warte, warte noch ein Weilchen. Dann kommt Markus auch zu Dir.

 

 

Markus, Markus mach' doch weiter. Jag' das Männchen auf die Leiter.

Hat er gmacht.Männchen ist oben

 

 

Säg'und pins'le bunt die Wände

Treibe Scherze ohne Ende.

Sehen uns in Veitshöchheim

 

 

Machst ja manchmal schlimme   Sachen

Männer sind halt so

 

 

über die wir trotzdem lachen

Die ganze Republik

 

 

Denn du bist, wir kennen dich
Doch nur Farb- und Pinselstrich.

Des is fei werggli woar

 

 

Wer hat an der Uhr gedreht?
Ist es wirklich schon so spät?
Stimmt es, dass es sein muss:
Ist für heute wirklich Schluss?

 

 

Schäuble und Merz waren es

Heute ist nicht alle Tage,
Ich komm wieder, keine Frage!

Das ist eines Franggn würdig

 

 

 

SZ: Herr Söder, Sie haben mit großen politischen Niederlagen praktisch keine Erfahrung. Wie fühlt sich's an,

das erste Mal?

Markus Söder: Ich bin mit mir sehr im Reinen. Wir haben nicht gekniffen vor einer wirklich gewaltigen Herausforderung und haben ein Angebot gemacht, das auf eine breite Unterstützung der Basis in den Unionsparteien, der Bundestagsfraktion und der Bevölkerung gestoßen ist - am Ende jedoch nicht auf eine Mehrheit im CDU-Bundesvorstand. Es war von Anfang an klar: Wenn die große Schwester es will, bin ich bereit - und wenn nicht, ist es auch in Ordnung. Ich bin mit dem Ergebnis mehr im Reinen als Teile der CDU-Basis. Dort gibt es ja jetzt gehörigen Diskussionsbedarf.

 

Wann haben Sie sich zur Kandidatur entschlossen?

Spät - nach intensivem Nachdenken und massiver Aufforderung aus der CDU und der Bevölkerung. Das war am Samstag, dem 10. April. Die Zeit war reif, denn am Sonntag waren wir beide im Fraktionsvorstand im Bundestag. Ich wollte mir nicht vorwerfen lassen, in einer solch schwierigen Phase für die Union zu kneifen. Ich hatte nie vor, die Kandidatur ohne Rücksicht auf Verluste anzustreben, aber ich wäre bereit gewesen, diesen Dienst und die dann auch schwerste Zeit meines Lebens auf mich zu nehmen. Wenn die Erwartungen der Menschen derart hoch sind, darf man sich nicht wegducken. Das ist eine Frage des politischen Charakters.

 

Aber es gab in der CDU auch harte Angriffe gegen Sie.

Das war schlechter Stil. Vor allem einzelne Stellungnahmen aus der zweiten und dritten Reihe waren unangemessen. Wir haben als CSU aber darauf nicht reagiert, keine Unterschriften gesammelt und uns mit Äußerungen zurückgehalten. Wir haben als CSU in diesen zehn Tagen allen Erfordernissen an Stil und Anstand entsprochen. Ich wollte, dass wir alle nachher in den Spiegel schauen können. Da bin ich stolz auf meine CSU.

 

Warten wir also noch ein Weilchen, wie Markus Söder seine Drohung umsetzt. Die Zeit spielt für ihn, es ist werggli net zu spät. Schäuble blockiert nicht ewig den Eingang zum Paradies. Die anderen CDU-Größen werden sich verschleißen oder den Intrigen ihrer CDU-Freunde zum Opfer fallen.

 

Wenn Markus Söder mein Freund wäre, würde ich ihm einen ganz persönlichen Rat geben. Bleib in Bayern. Es ist doch ganz toll, als Frangge die bajuwarischen Parteigenossen und nossinnen  im Griff zu haben.

Was will denn ein gestandener Frangge bei den Preißn. Sich mit den Schwerverbrechern der Welt, Bolsonaro, Putin oder seltsamen Frauen wie Deutschlands EG-Tante herumschlagen? Besser ein Sylvaner mit Frau Stamm. Und ein Treffen mit den fränggischen Weingrößen am Main. Wenn man da auch des Schmidtla in Kauf nehmen muss. Wenn dieser mit seinem unterbezahlten Job für die Katz nicht überlastet ist (Bankier Abs: Hundehütten sind für den Hund, Aufsichtsratsposten für die Katz).

 

 

 

Es gibt ja auch noch den kulinarischen Aspekt. Wo will Söder in Berlin Schäufele oder Blaue Zipfel herkriegen.

Wünsche ihm ja nicht, dass es ihm so geht, wie mir 1959 in Düsseldorf, wo ich mich gezwungen sah, eine Bratwurst, die keine fränggische war, auszuspucken.

 

Dass er Seehofersche Freizeitvergnügungen sucht, will ich auch nicht glauben. Gibt es auch in Nemberch.

 

Heinz Elflein

24.04.2021

 

 

Warte, warte noch ein Weilchen,

dann kommt Markus auch zu Dir

https://www.youtube.com/watch?v=8vYvzZLRYJQ

 

 

 

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